Karl-Arnold-Stiftung - Seminar: Europa und die Bedrohung durch Russland. Sicherheitspolitische Auswirkungen und gesellschaftliche Herausforderungen
 

Europa und die Bedrohung durch Russland. Sicherheitspolitische Auswirkungen und gesellschaftliche Herausforderungen

Informationen

Termin:13.10.2026 - 15.10.2026
Seminarnummer:26108
Anmeldeschluss:24.08.2026
Tagungsort:Koblenz
Tagungsbeitrag:350,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 25
Ansprechpartner:Dr. Barbara Hopmann
Telefon:0221 66997528
E-Mail:b.hopmann@karl-arnold-stiftung.eu
Zielgruppe:Soldatinnen und Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, sicherheitspolitisch interessierte Menschen
Teilnahmebedingungen

Die Aggressionspolitik Wladimir Putins, die sich wandelnden transatlantischen Beziehungen unter Donald Trump sowie globale Machtverschiebungen - die derzeitigen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa sind vielfältig. Das Seminar beleuchtet wesentliche Problemstellungen, thematisiert mögliche Handlungsansätze und diskutiert, was erforderlich ist, um den neuen außen- und sicherheitspolitischen Realitäten von europäischer Seite zu begegnen. Dabei geht es nicht nur um die künftige Rolle Europas in einer neuen Weltordnung und als sicherheitspolitischer Akteur, sondern auch den Schutz von Demokratie und Gesellschaft vor autoritären Bedrohungen.

Programmpunkte

  • Führung durch die Ausstellung "Wiege der Bundeswehr" in Andernach
  • 70 Jahre Streitkräfte der Bundeswehr: Eine Geschichte voller Umbrüche
  • Europäische Sicherheitspolitik im Umbruch. Herausforderungen und Perspektiven in einer Welt in Umordnung
  • Auf den Spuren des Angreifers - Führung durch die Festung Ehrenbreitstein
  • Sabotage - Cyberangriffe - Desinformation: Hybride Angriffe als politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung

Lernmethoden

  • Kommentierte Führung
  • Gespräch und Diskussion

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • Motive und Herausforderungen der deutschen Wiederbewaffnung 1956 darlegen.

  • die Geschichte der Streitkräfte der Bundeswehr seit 1956 aufzeigen und mögliche Lehren aus der bisherigen Entwicklung im Hinblick auf die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen diskutieren.

  • die Herausforderungen und Perspektiven für die europäische Sicherheitspolitik angesichts der geopolitischen Veränderungen diskutieren. 

  • die militärische Funktion des Festungsbaus für die neuzeitliche Kriegsführung bis zum 20. Jahrhundert einschätzen.

  • die aktuelle Gefährdung durch hybride Angriffe Russlands erläutern und die sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Folgen diskutieren.