Europa und die Bedrohung durch Russland. Sicherheitspolitische Auswirkungen und gesellschaftliche Herausforderungen
Informationen
| Termin: | 16.11.2026 - 20.11.2026 |
| Seminarnummer: | 26103 |
| Anmeldeschluss: | 14.09.2026 |
| Tagungsort: | Dresden |
| Tagungsbeitrag: | 95,00 EUR |
| Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage | |
| Teilnehmerzahl: | mindestens 15 und höchstens 20 |
| Ansprechpartner: | Dr. Barbara Hopmann |
| Telefon: | 0221 66997528 |
| E-Mail: | b.hopmann@karl-arnold-stiftung.eu |
| Zielgruppe: | Soldatinnen und Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, sicherheitspolitisch interessierte Menschen |
| Sonstige Hinweise: | |
| Unterbringung und Verpflegung sind nicht im Tagungsbeitrag enthalten. | |
Flagge Europa: Bild von NoName_13 auf Pixabay
Die Aggressionspolitik Wladimir Putins, die sich wandelnden transatlantischen Beziehungen unter Donald Trump sowie globale Machtverschiebungen - die derzeitigen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa sind vielfältig. Das Seminar beleuchtet wesentliche Problemstellungen, thematisiert mögliche Handlungsansätze und diskutiert, was erforderlich ist, um den neuen außen- und sicherheitspolitischen Realitäten von europäischer Seite zu begegnen. Dabei geht es nicht nur um die künftige Rolle Europas in einer neuen Weltordnung und als sicherheitspolitischer Akteur, sondern auch den Schutz von Demokratie und Gesellschaft vor autoritären Bedrohungen.
Programmpunkte
- Europäische Sicherheitspolitik im Umbruch. Herausforderungen und Perspektiven in einer Welt in Umordnung
- Wunderwaffen. Kriegstechnik und Propaganda
- Festung Königstein: Militärisches Bollwerk und "sicherer Ort"
- "Euthanasie"-Verbrechen im Nationalsozialismus: Führung durch die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
- Sabotage - Cyberangriffe - Desinformation: Hybride Angriffe als politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung
- Festung Dresden: Schutz im Verteidigungsfall
Lernmethoden
- Gespräch und Diskussion
- Kommentierte Führung
Lernergebnisse
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können
die Herausforderungen und Perspektiven für die europäische Sicherheitspolitik angesichts der geopolitischen Veränderungen diskutieren.
die Wirkung von Propaganda auf die öffentliche Wahrnehmung von Kriegstechnik in Geschichte und Gegenwart erkennen und reflektieren.
die historische Bedeutung der Festung Königstein und deren Funktionen im Lauf der Geschichte erklären.
die mörderischen Maßnahmen des NS-Regimes zur Vernichtung sogenannten "lebensunwerten Lebens" erklären und den Umgang mit der Erinnerung an die damaligen Geschehnisse diskutieren.
die aktuelle Gefährdung Deutschlands durch hybride Angriffe Russlands aufzeigen und mögliche Schutzmaßnahmen beurteilen.
die militärische Bedeutung der Festungsanlage Dresden im Lauf der Geschichte erkennen und deren Schutzwirkung im Angriffsfall beurteilen.

