Karl-Arnold-Stiftung - Seminar: Europa und die Bedrohung durch Russland. Sicherheitspolitische Auswirkungen und gesellschaftliche Herausforderungen
 

Europa und die Bedrohung durch Russland. Sicherheitspolitische Auswirkungen und gesellschaftliche Herausforderungen

Informationen

Termin:26.10.2026 - 30.10.2026
Seminarnummer:26095
Anmeldeschluss:17.08.2026
Tagungsort:Königswinter
Tagungsbeitrag:670,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 25
Ansprechpartner:Dr. Barbara Hopmann
Telefon:0221 66997528
E-Mail:b.hopmann@karl-arnold-stiftung.eu
Zielgruppe:Soldatinnen und Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, sicherheitspolitisch interessierte Menschen
Teilnahmebedingungen

Die Aggressionspolitik Wladimir Putins, die sich wandelnden transatlantischen Beziehungen unter Donald Trump sowie globale Machtverschiebungen - die derzeitigen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa sind vielfältig. Das Seminar beleuchtet wesentliche Problemstellungen, thematisiert mögliche Handlungsansätze und diskutiert, was erforderlich ist, um den neuen außen- und sicherheitspolitischen Realitäten von europäischer Seite zu begegnen. Dabei geht es nicht nur um die künftige Rolle Europas in einer neuen Weltordnung und als sicherheitspolitischer Akteur, sondern auch den Schutz von Demokratie und Gesellschaft vor autoritären Bedrohungen.

Programmpunkte

  • Europäische Sicherheitspolitik im Umbruch. Herausforderungen und Perspektiven in einer Welt in Umordnung
  • Nukleare Abschreckung als Lebensversicherung?
  • Der Regierungsbunker im Ahrtal als Teil des Kalten Krieges zwischen Ost und West
  • Nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden. Hybride Kriegsführung als sicherheitspolitische Herausforderung
  • Desinformation als Waffe: Russlands unsichtbarer Krieg gegen die Wahrheit
  • Künstliche Intelligenz im Krieg: Testfeld Ukraine
  • "Du bist Teil der Geschichte". Deutschland seit 1945

Lernmethoden

  • Gespräch und Diskussion
  • Kommentierte Führung

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die Herausforderungen und Perspektiven für die europäische Sicherheitspolitik angesichts der geopolitischen Veränderungen diskutieren. 

  • die aktuelle Diskussion um atomare Abschreckung im Hinblick auf die europäische Verteidigungsfähigkeit beschreiben. 

  • die atomare Bedrohung im Kalten Krieg nachvollziehen.

  • Ziele und Methoden hybrider Kriegsführung erkennen und die aktuelle Bedrohung durch Russland beschreiben.

  • den Einsatz von Desinformation als Methode der hybriden Kriegsführung erkennen und Zielsetzungen und Vorgehensweise Russlands zu erklären. 

  • den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Militärbereich am Beispiel des Ukrainekriegs diskutieren.

  • wesentliche Etappen der Entwicklung Deutschlands zu einer gefestigten Demokratie seit 1945 benennen.